Foto des Monats November

Der Mauerläufer - ein "Edelstein" der alpinen Vogelwelt (Foto: H. Werth).

Der Mauerläufer ist einer der erstaunlichsten Brutvögel der Allgäuer Alpen. Der Vogel hält sich ausschließlich im Bereich von Felsen auf, ist daher selten zu sehen. Mit seiner farbenprächtigen Flügelzeichung (die er regelmäßig präsentiert) scheucht er möglicherweise seine Beutetiere (Insekten) auf, schnappt sie dann mit seinem pincettenartigen Schnabel. Im Winter kommt der Mauerläufer in tiefer gelegene Felswände, Steinbrüche, machmal auch Gebäude.

Foto des Monats Oktober

Steinadler mit Murmeltier (Foto: H. Werth)

Murmeltiere sind eine wichtige Sommerbeute des Steinadlers in den Allgäuer Alpen. Pro Jungvogel können schon 30 Murmeltiere verfüttert werden. Gegen Ende des Sommers haben sich die Nagetiere fast Adlergewicht (5-6 kg) angefressen.  Der Winterschlaf erstreckt sich ca. von Ende September bis zur 3. Aprilwoche.

Foto des Monats September

Auge in Auge mit jungem Bartgeier (bis 2.80 m Spannweite!), Foto: H. Werth

Ausgestorben und erfolgreich wiederangesiedelt: Bartgeier überfliegen immer häufiger das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Jungtiere sind an der schwarzen Kopfzeichnung erkennbar. 

Foto des Monats August

Junger Steinadler (Foto: H. Werth)

2011 sind in der Allgäuer Hochalpen 4 Jungvögel Steinadler ausgeflogen. Sie sind an den typischen weißen Flügelfenstern auf der Flügelunterseite bzw. der weißen Schwanzbinde zu erkennen. Die Tiere werden noch bis spätestens zum Hochwinter im Revier der Altvögel bleiben. Erst mit 5 Jahren sind sie geschlechtsreif. Viele überleben diese lange Zeit nicht.

Foto des Monats Juli

Männliches Alpenschneehuhn (Foto: H. Werth)

Das Alpenschneehuhn ist wie kaum eine andere Art ans Überleben im Gebirge angepaßt. Die Raufußhuhnart kann vergleichsweise gut fliegen, verläßt aber selten das Hochgebirge. Männliche Alpenschneehühner erkennt man an den markanten roten Augenzeichnungen.

Foto des Monats Juni

Das Murmeltier - ein beliebtes Nageltier der Allgäuer Alpen (Foto: H. Werth)

Murmeltiere sind wichtige Beutetiere für Steinadler. Sie können nur im Sozialverband überleben. Weil die Tiere nicht bejagd werden sind sie nicht sehr scheu und können von Wanderern und Naturfreunden gut beobachtet werden!

Foto des Monats Mai

Der Flußuferläufer - in Bayern vom Aussterben bedroht!

Der Flußuferläufer ist eine vom Aussterben gefährdete Brutvogelart, die als Kiesbankbrüter an den letzten naturnahen Flußabschnitten Bayern zu finden ist. Diese Bereiche ziehen auch Erholungssuchende oder Freizeitsportler an, die brütende Flußuferläufer stören können. So sind Besucherlenkungsmaßnahmen zum Schutz der seltenen Schnepfenart unerläßlich.  

Foto des Monats April

Digiscoping Foto, ca. 75 m (Fernrohr + 50x WW + Digiscoping Adapter): Henning Werth

Die Alpenringdrossel ist eigentlich eine arktische bzw. boreale Vogelart, die als Eiszeitrelikt in den Alpen zurückgeblieben ist. Derzeit besetzen die Tiere ihre Reviere und stimmen den unnachahmlichen Gesang an. Markantes Bestimmungsmerkmal ist die ringförmige Brustzeichnung, die die Drossel von der Amsel unterscheidet. 

Foto des Monats März

Foto: Henning Werth

Diese Vogelart war bislang selten in den Nordalpen zu finden. So ging man vor ca. 15 Jahren von weniger als 30 Brutpaaren in Bayern aus. Seitdem breiten sich Felsenschwalben aus. Sie brüten sogar in Siedlungen (z.B. Fischen oder Hinterstein). Bevorzugte Primärniststandorte sind südexponierte Felswände (wie z.B. Seewände, Himmelschrofen). Typisches Merkmal ist der nahe Flug vor der Felswand. Vielleicht wird die Felsenschwalbe in Zukunft in manchen Regionen die häufigste Schwalbenart sein?